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Gästezimmer in der Region Olten

4. Sep 2024
Autor: Stefan Ulrich, Geschäftsführer, Region Olten Tourismus

Sie arbeiten in der Region Olten auf eine bestimmte Zeit? Schön, hier finden Sie ihr temporäres Zuhause:

Gemütliche Gästezimmer / Studios / Appartements für einen oder mehrere Monate zu mieten!

In der Stadt Olten stehen komfortable und schöne Studios, Appartements und Ferienwohnungen zur Verfügung. In der näheren und mit dem Bus sehr gut erreichbaren Umgebung gibt es preisgünstige und einfachere Gästezimmer sowie Ferien- und Gästehäuser; z.B. in Trimbach, Obergösgen und Egerkingen.

 

 

Hier gelangen Sie zur Auswahl

 

Für Ihre Freizeit gibt es hier einige spannende Tipps:

Erlebniskarte Region Olten Tourismus 

 

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Sie.

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IHVO-GV bei der Cartaseta AG in Gretzenbach

10. Jun 2024
Autor: Reto Spiegel

IHVO-GV bei der Cartaseta AG in Gretzenbach

 

Rund 50 Personen trafen sich zur diesjährigen Generalversammlung mit Betriebsbesichtigung im Werk der Cartaseta AG in Gretzenbach. Diese wurde in der grossen Versandhalle des Hygienepapier-Herstellers zwischen hoch aufragenden Türmen von WC- und Haushaltpapier-Paletten durchgeführt, bereit zum Versand in die ganze Schweiz und darüber hinaus.

So führte Geschäftsführer Roberto Todaro zu Beginn aus, dass die zwei traditionsreichen und familiengeführten Unternehmen Tela und Cartaseta mit ihren beiden Werken in Gretzenbach und Niederbipp für hochwertige Hygienepapiere stehen, die den ständig wachsenden Ansprüchen der modernen Gesellschaft gerecht werden. Mit Kunden im regionalen und internationalen Detailhandel, Papiergrosshandel sowie beim Grossendverbraucher würden so rund 70 Tausend Tonnen Papier pro Jahr verarbeitet, konfektioniert und verschickt, Tendenz steigend – damit spielt die Firma für die Schweizer Versorgung eine zentrale Rolle und dies u.a. dank Dampf aus dem Kernkraftwerk mit tiefer CO2-Intensität Mit der Schweizer Traditionsmarke Tela und den in der Schweiz festverwurzelten Hygienepapieren von Oeco Swiss biete Tela dem Handel neu nicht nur massgeschneiderte Hygienepapier-Lösungen, sondern auch zukunftsweisende Produktkonzepte mit dem Ziel, Komfort und Ökologie bestmöglich zu kombinieren.

Auf der anschliessenden Betriebsführung, kompetent geleitet von Roberto Todaro und seinem Team, wurde auf eindrückliche Weise demonstriert, wie effizient aus mehrheitlich Altpapier oder Altkarton recycelten Sekundärfasern die verschiedenen Papierqualitäten gefertigt werden: WC-Papier mit der Eigenschaft, sich im Abwasser aufzulösen, Hygienepapier mit der Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzusaugen. Keine Faser werde verschwendet, so die Botschaft der Führung.

Die nachfolgende GV war geprägt vom Jahresbericht des Präsidenten Urs Nussbaum, der die im Vergleich zum umliegenden Europa nach wie vor hohe Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und die wichtige Rolle der Aus- und Weiterbildung ins Feld führte. Allerdings mahnte er auch, dass unsere Region dafür sorgen muss, dass in den Bereichen Energie (sicherer und bezahlbarer Strom), und Verkehr (geschickte Kombination statt Gegeneinander von Langsam- und Individualverkehr) die Bedürfnisse der Betriebe wieder besser berücksichtigt werden müssen.

Mit der Verabschiedung des langjährigen Vorstandsmitglieds Peter Eggimann, Mitverantwortlicher für die rund 12 letzten Herbstanlässe und der Wahl seines Nachfolgers Lukas Probst, Riggenbach Klima AG, in den Vorstand, sowie dem Wechsel der Revision von Marco Fink zu Chantal Grecchi, beide AKB Olten, konnte die wichtige Repräsentation der Mitgliedsbetriebe in den Organen des IHVO gefestigt werden.

Ausklang der GV mit Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch bildete wie immer ein reichhaltiges Apéro riche.


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"improve what moves"

3. Mai 2024
Autor: Andreas Leppert, Reto Spiegel

Im Rahmen eines Business-Lunchs war der Industrie- und Handelsverein Region Olten (IHVO) bei der igus Schweiz GmbH in Egerkingen zu Besuch und wurde von Andreas Leppert in die Welt des motion plastics eingeführt.
Den Teilnehmenden wurden unter dem Motto "improve what moves" die innovativen und schmiermittelfreien Produkte von igus vorgestellt, die Einsatzmöglichkeiten in den verschiedenen Branchen veranschaulicht und anhand konkreter Beispiele gezeigt, wie igus bewegte Anwendungen mit Kunststoff – auch bei Kunden in der Region – löst.
Weitere Themen bezogen sich auf:
♻  Nachhaltigkeit der igus Kunststoffe
💻 digitale Fortschritte bei igus

🦾 Einfache Automatisierung mit igus Low Cost Automation.

 

🎯 Das Ziel, igus als “Hidden Champion” in der Region Olten-Solothurn etwas bekannter zu machen, ist definitiv gelungen.

 

Herzlichen Dank der Igus Schweiz GmbH und Andreas Leppert für diese interessante Firmenvorstellung. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Adrian Studer für die Organisation des Business Lunches. 


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Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien (Änderung des Energiegesetzes und des Stromversorgungsgesetzes)

27. Mär 2024
Autor: Autor: Daniel Probst, Präsident SOHK und Vorstand IHVO

Ausgangslage

Das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, welches vom Schweizer Parlament im Herbst 2023 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, die Grundlagen für eine erhöhte Produktion von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser, Sonne, Wind oder Biomasse in der Schweiz zu schaffen.

Das Gesetz ist ein Schritt zur Stärkung der Versorgungssicherheit der Schweiz, insbesondere im Hinblick auf den Winter, und unterstützt den Ausbau der einheimischen erneuerbaren Energien. Dabei soll sowohl die Abhängigkeit von Energieimporten als auch das Risiko von kritischen Versorgungslagen verringert werden. Die Vorlage umfasst sowohl Förderinstrumente als auch neue Regelungen für Produktion, Transport, Speicherung und Verbrauch von Strom und sie führt eine obligatorische Wasserkraftreserve ein. In allen Stromproduktionsbereichen soll es künftig einen Vorrang gegenüber dem Naturschutz geben.

Gegen die Vorlage wurde von der Fondation Franz Weber (FFW) das Referendum ergriffen. Deshalb wird am 9. Juni 2024 darüber abgestimmt. Falls die Vorlage angenommen wird, soll sie auf den 1. Januar 2025 in Kraft gesetzt werden.

 

Haltung der Befürworter

Gemäss den Befürwortern ist die Revision des Energie- und des Stromversorgungsgesetzes ein Kompromiss und eine austarierte Vorlage. Sie setze wichtige Akzente und stellt richtige Weichen für einen schnellen und starken Ausbau der erneuerbaren Energien, die Stärkung der Stromversorgungssicherheit und den weiteren Weg hin zur Erreichung der Klimaneutralität.

 

Haltung der Gegner

Die Gegner argumentieren, dass mit der Revision des Energie- und Stromversorgungsgesetzes der Schutz von Natur und Landschaft auf der Strecke bleibt. Die Vorlage sei in Eile beschlossen worden und gehe zu weit. Es mache keinen Sinn, im Namen des Klimas Wälder für Windkraftanlagen zu roden, Alpenlandschaften mit Solarpanels zu «verschandeln» und Biotope für Wasserkraft zu überfluten.

 

Abstimmungsverhältnis in den Räten und Empfehlung des Bundesrates

Der Nationalrat stimmt der Vorlage mit 177 zu 19 Stimmen und der Ständerat mit 44 zu 0 Stimmen zu. Auch der Bundesrat befürwortet die Revision des Energie- und Stromversorgungsgesetzes.

 

Relevanz für Solothurner Handelskammer

Die Wirtschaft ist auf eine mittel- und langfristig sichere Stromversorgung angewiesen. Die Initiative ist für die Solothurner Handelskammer relevant.

 

Empfehlung des Präsidiums der Solothurner Handelskammer und des IHVO-Vorstandes

Das Präsidium empfiehlt das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien zur Annahme. Um eine sichere und wirtschaftlich tragbare Stromversorgung zu gewährleisten, sind jedoch weitere Massnahmen nötig: Der Ausbau der inländischen Stromproduktion muss technologieoffen geschehen und alle klimaneutralen Stromerzeugungstechnologien umfassen.

 

Quellen: Economiesuisse, Swissmem, admin.ch, année politque suisse, VSE


Stellung zur Volksinitiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen (Kostenbremse-Initiative)»

27. Mär 2024
Autor: Autor: Daniel Probst, Präsident SOHK und Vorstand IHVO

Ausgangslage

Die Kostenbremse-Initiative wurde von der Mitte-Partei mit dem Ziel eingereicht, das ungebremste Wachstum der Gesundheitskosten in der Schweiz einzudämmen. Die Initiative verlangt, dass Bundesrat, Bundesversammlung und Kantone eingreifen müssen, wenn die Gesundheitskosten im Vergleich zur Lohnentwicklung zu stark steigen, speziell wenn das Kostenwachstum pro versicherte Person um einen Fünftel über der Nominallohnentwicklung liegt.

Als Alternative wurde ein indirekter Gegenvorschlag verabschiedet, der die Vorgabe von Kosten- und Qualitätszielen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vorsieht. Zusätzlich erhält der Bundesrat subsidiäre Kompetenzen bei den Tarifen für stationäre Behandlungen (i.e. mögliche Anpassungen der Tarifstruktur). Zudem müssen Leistungen, die erwiesenermassen nicht den WZW-Kriterien entsprechen (Wirksamkeit-Zweckmässigkeit-Wirtschaftlichkeit), nicht mehr von der OKP vergütet werden. Dieser Ansatz soll eine bessere Steuerung der Gesundheitskosten ermöglichen, ohne dass es zu einer Rationierung medizinischer Leistungen kommt.

Wird die Volksinitiative angenommen, so tritt die Volksinitiative in Kraft. Wird sie abgelehnt, so tritt der Gegenvorschlag in Kraft. Vorausgesetzt, es wird kein Referendum ergriffen.

 

Haltung der Befürworter

Die Befürworter sehen in der Initiative einen direkten Ansatz zur Eindämmung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen. Diese soll langfristig für stabilere Krankenkassenprämien sorgen und die finanzielle Belastung für Einzelpersonen und Familien reduzieren. Heute würden Millionen verschwendet, das Gesundheitswesen sei zu einer Selbstbedienungskasse für Leistungserbringer verkommen. Die Politik habe bislang versagt – nun müsse das Volk Gegensteuer geben.

 

Haltung der Gegner

Für die Gegner ist der vorgeschlagene Mechanismus zu starr. Er berücksichtige nicht alle relevanten Faktoren wie die Alterung der Gesellschaft oder den technisch-medizinischen Fortschritt. Zwar nehme die Initiative die Forderung von tieferen Kosten auf, sage jedoch nichts über notwendige Massnahmen aus. Durch die starre Ausgaberegel drohe eine Rationierung von Gesundheitsleistungen. Zudem würde mit Kostenzielvorgaben pro Kanton ein Bürokratiemonster geschaffen.

 

Abstimmungsverhältnis in den Räten und Empfehlung des Bundesrates

Der Bundesrat lehnt die Initiative ab, ebenso der Nationalrat mit 110 zu 31 Stimmen und der Ständerat mit 20 zu 14 Stimmen. Dem Gegenvorschlag stimmte der Nationalrat mit 163 zu 0 Stimmen und der Ständerat mit 39 zu 1 Stimmen zu.

 

Relevanz für Solothurner Handelskammer

Bei Annahme der Kostenbremse-Initiative droht eine starke Zunahme der Bürokratie im Gesundheitswesen. Hingegen sieht der Gegenvorschlag konkrete Massnahmen vor, um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Die Initiative ist für die Solothurner Handelskammer relevant.

 

Empfehlung des Präsidiums der Solothurner Handelskammer und des IHVO-Vorstandes

Das Präsidium empfiehlt die Kostenbremse-Initiative zur Ablehnung.

Quellen: Economiesuisse, année politque suisse, NZZ, Die Mitte, FDP