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IHVO Business Lunch am 30. April 2025 bei der Schwob AG in Härkingen

6. Mai 2025
Autor: Reto Spiegel

IHVO Business Lunch am 30. April 2025 bei der Schwob AG in Härkingen

Gemäss Gepflogenheit gehört zum Business Lunch des IHVO eine Betriebsbesichtigung eines unserer Mitglieder. Dieses Jahr durfte Adrian Studer rund 20 Gäste in den Hallen der Schwob AG Wäscherei im Neubau am Pfannenstiel 8 in Härkingen willkommen heissen. Stephan Hirt und Claude Schärer, beide Mitglieder der Geschäftsleitung führten die Teilnehmenden mit Engagement und sprühender Leidenschaft in die Welt der Schwob AG und durch den laufenden Wäschereibetrieb.

Nach der Betriebsbesichtigung lud der IHVO zum Lunch ins Kreuz Kappel ein.

 

Wir danken den beiden Geschäftsleitern Stephan Hirt und Claude Schärer ganz herzlich für ihre eindrucksvolle Unternehmensvorstellung.

  

Die Geschichte von Schwob AG: Eine Reise durch die Schweizer Textilindustrie

Die Schwob AG hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich, die tief in der Schweizer Textiltradition verwurzelt ist. Angefangen hat alles vor 153 Jahren am Weisenhausplatz in Bern, wo das Unternehmen 1872 als kleines Tuch- und Textilunternehmen gegründet wurde. Die Aussteuer – eine traditionelle Schweizer Gepflogenheit – war lange Zeit ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Dabei handelt es sich um die Tradition, bei der monatlich für die Aussteuer, wie Tisch- und Bettwäsche, Geld auf die hohe Kante gelegt wurde, um diese dann bei der Hochzeit mitzubringen. Diese Tradition legte den Grundstein für die Textil-DNA des Unternehmens, das sich von der Produktion – wie z. Bsp. Bett- und Tischwäsche für die Hotellerie und Gastronomie – bis hin zu einer bedeutenden Rolle in der Schweizer Textilindustrie entwickelte.

Die Textilindustrie selbst ist die älteste Industrie der Schweiz und geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Interessanterweise hat sie auch die chemische und pharmazeutische Industrie in der Schweiz beeinflusst, da das Färben und Bleichen von Textilien die Entwicklung dieser Industrien vorantrieb. Die Schwob AG ist heute einer der letzten Textilhersteller in der Schweiz, der sich auf die Produktion von individuellen Textilien für die Hotellerie und Gastronomie spezialisiert hat. Mit einer eigenen Weberei in Burgdorf und einem umfassenden Sortiment, das auch den Wäschereibereich umfasst, hat sich die Schwob AG als einzigartiger Anbieter positioniert.

Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der Schwob AG ist das Full-Service-Modell „Mietwäsche Vollservice“. Mit über 700 Kunden, die praktisch täglich beliefert werden, bietet das Unternehmen einen massgeschneiderten Service, bei dem Textilien individuell für den Kunden in Vorleistung produziert und über einen 5-Jahres-Wäscheservice-Mietvertrag refinanziert werden. Dieses Geschäftsmodell war natürlich während der schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie eine Herausforderung, da die Hotelleriebranche und das Gastgewerbe stark betroffen waren.Seit dem Ende der Pandemie im 2022 boomt der Tourismus weltweit stark und im Speziellen in der Schweiz. Schwob kann Dank den grossen Vorteilen für die Kunden und den individuellen Dienstleistungen eine hohe Planungssicherheit und Kundenbindung gewährleisten.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Schwob AG war die Integration eben dieser Wäschereidienstleistungen, um dem Bedürfnis nach umfassenden Lösungen gerecht zu werden. Mit fünf eigenen Wäschereien in der Schweiz und einer Kapazität von rund 50Tonnen täglich, die aktuell stark weiter ausgebaut wird, spielt die Schwob AG eine integrale Rolle in der Hotellerie- und Gastronomiebranche. Eine davon ist die vom IHVO im hochmodernen Neubau am Pfannenstiel 8 in Härkingen besuchte. Die Logistik wird ebenfalls intern abgewickelt, was die Bedeutung der Schwob AG als vielseitiges Unternehmen unterstreicht. Deshalb ist die unmittelbare Nähe zum Autobahnkreuz A1 / A2 strategisch ideal.

Heute ist die Schwob AG stolz darauf, eine der modernsten Wäschereien in Europa zu betreiben und sich als Premiummarke in der Branche zu positionieren. Die Kombination aus hochwertiger Textilproduktion, innovativen Wäschereilösungen und effizienter Logistik hat es dem Unternehmen ermöglicht, sich auf dem Markt zu behaupten und die Qualität und Tradition der Schweizer Textilindustrie hochzuhalten. Die Geschichte der Schwob AG ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können, um in einer sich ständig wandelnden Welt erfolgreich zu sein.

 

Schwob AG Burgdorf: Facts & Figures

Tradition und Innovation seit 1872

Die Schwob AG mit Hauptsitz in Burgdorf ist eine traditionsreiche Schweizer Leinenweberei und Textilpflegespezialistin, die seit 1872 exklusive Textilien herstellt. Das Unternehmen ist Marktführer in der Schweiz für hochwertige Hotel-, Gastronomie- sowie Klinik- und Residenztextilien und beschäftigt rund 240 Mitarbeitende.

Kompetenz aus einer Hand

Ein Alleinstellungsmerkmal der Schwob AG ist die einzigartige Kombination aus Hightech-Weberei und eigenen Wäschereien. Damit bietet Schwob das gesamte textile Leistungsspektrum: von der Garnverarbeitung über die Produktion bis hin zur professionellen Textilpflege – alles „Made in Switzerland“ und aus einer Hand. Das Unternehmen betreibt fünf eigene Wäschereien in der Schweiz, wodurch es einen nahtlosen Mietwäsche-Vollservice für Geschäftskunden anbieten kann.

Produktportfolio und Innovationen

Schwob produziert hochwertige Tisch-, Bett- und Badtextilien, insbesondere für die Hotellerie, Gastronomie sowie das Gesundheitswesen. Die Produktion erfolgt in denkmalgeschützten Hallen in Burgdorf, wo moderne Jacquard-Webmaschinen für höchste Qualität sorgen. Pro Jahr werden bis zu 500.000 m² Gewebe hergestellt. Neben klassischen Textilien umfasst das Sortiment auch innovative Produkte wie flammhemmende, bei 95 °C waschbare Baumwollbettwäsche und komplette Bettsysteme mit waschbaren Matratzen.

Nachhaltigkeit und Standorttreue

Die Schwob AG bekennt sich bewusst zum Produktionsstandort Schweiz und setzt auf nachhaltige Unternehmensführung. Das Unternehmen exportiert seine Produkte weltweit, bleibt aber mit seiner Produktion und Pflege in der Schweiz, um höchste Qualität und schnelle Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Auszeichnungen und Marktstellung

Für ihr innovatives Gesamtkonzept und nachhaltiges Engagement wurde Schwob 2017 mit dem Branchenaward „Textilservice des Jahres“ ausgezeichnet. Die Verbindung von Tradition, Innovation und Serviceorientierung macht Schwob AG zu einem Vorzeigeunternehmen der Schweizer Textilindustrie. Zuletzt wurde die Schwob AG mit dem 3. Platz vom Prix SVC Espace Mittelland 2025 ausgezeichnet.

Fazit

Schwob AG steht für exklusive, nachhaltige und innovative Textillösungen aus Burgdorf – von der Weberei bis zur Wäscherei, alles aus einer Hand und mit Schweizer Qualitätsanspruch.

https://www.schwob.swiss

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HR-Netzwerk Olten - Jahresprogramm 2025

4. Apr 2025
Autor: Monika Meier und Miriam Ragaz

Das Jahresprogramm der HR-Konferenz Olten 2025 steht. Die detaillierten Einladungen werden rechtzeitig vor den Anlässen versendet.

 

Für folgenden Event jetzt anmelden!

Frühlingsanlass 2025
Aargauische Industrie- und Handelskammer
Datum: Mittwoch, 4.06.2025, 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Firma Senn AG, Oftringen
Thema: KI/Chatbot - Wie wird es heute im HR oder KMU angewendet?
Organisation durch unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Region Zofingen

Weitere Informationen und Anmeldung via diesen Link:

Netzwerkanlass: KI/Chatbot - Wie wird es heute im HR oder KMU angewendet? - AIHK

Wir freuen uns zusammen mit den Aarauger-Kollegen auf einen spannenden Anlass.

 

Bitte für folgende Events jetzt noch nicht anmelden!

 

Herbstanlass
Gemeinsam mit der HR-Konferenz Zofingen
Thema: Umgang mit Arbeitsunfähigkeiten
Datum: Dienstag, 09.09.2025, Firma Riggenbach, Olten
Organisation durch HR-Konferenz Olten

 

Austausch Lohnrunde
HR-Konferenz Olten
Datum: Montag, 17.11.2025, 16.15 Uhr, Firma Nussbaum, Olten
Im Anschluss gemeinsames Nachtessen
Organisation durch HR-Konferenz Olten

 

Bitte schon mal die Daten vormerken. Die Einladungen folgen.

 


Erlebniskarte – Olten, Gösgen, Gäu und Aarburg

10. Feb 2025
Autor: standortsolothurn.so.ch

Erlebniskarte – Olten, Gösgen, Gäu und Aarburg

 

Die Erlebniskarte zeigt Ihnen 140 und mehr Ausflugs- und Einkehradressen in der Region Olten, Gösgen, Gäu und Aarburg für die ganze Familie auf. Die Erlebniskarte kann in gedruckter Form im Tourist Center in Olten bezogen werden. Auf der Website von Region Olten Tourismus ist sie als PDF erhältlich. Sicher auch ein Standortargument für die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden von weiter her.

 

Weitere Informationen zur Erlebniskarte 


Solothurner Unternehmerpreis 2025: Cartaseta AG und Stoll Holzdesign AG - Ehre für zwei Firmen aus dem Niederamt

10. Feb 2025
Autor: standortsolothurn.ch

Cartaseta AG und Stoll Holzdesign AG - Ehre für zwei Firmen aus dem Niederamt

Bereits zum 27. Mal wurde der Solothurner Unternehmerpreis verliehen. Dieses Jahr fand die Verleihung in der Enter Technikwelt in Derendingen statt. Die Jury hat die Cartaseta AG aus Gretzenbach zur Gewinnerin des mit 20'000 Franken dotierten Preises erklärt. Zudem wurde die Stoll Holzdesign AG aus Dulliken vom Publikum als Newcomerin gewählt. Die rund 250 Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort und das Publikum im Livestream konnten sich via Online-Voting für die Verleihung des Newcomer-Preises beteiligen.

Zum Solothurner Unternehmerpreis


«Heute ist es KI, morgen ist es einfach Software»: Was Oltner Unternehmen von künstlicher Intelligenz lernen können

8. Nov 2024
Autor: Oltner Tagblatt - Text: Adrian Kamber, Bilder: Bruno Kissling

«Heute ist es KI, morgen ist es einfach Software»: Was Oltner Unternehmen von künstlicher Intelligenz lernen können

Am diesjährigen Herbstanlass des Industrie- und Handelsvereins Region Olten drehte sich alles um KI.

 

Gastreferent Roger Basler de Roca bot dem Publikum eine launige Präsentation über die Anwendungsmöglichkeiten von Chat-GPT und Co.

Wenn der Industrie- und Handelsverein Region Olten (IHVO) zu seiner traditionellen Herbstversammlung lädt, steht im Zentrum des Abends immer ein ganz besonderer Gastreferent. 2023 brachte Butleresse Zita Langenstein den Anwesenden etwas über den Umgang mit besonders anspruchsvoller Kundschaft bei. Im Jahr davor sprach Bestsellerautor Marc Elsberg («Blackout») über die Folgen eines grossflächigen Stromausfalls. Für die diesjährige Ausgabe des Netzwerkanlasses bat der IHVO den Digitalunternehmer und KI-Experten Roger Basler de Roca auf die Bühne.

«Künstliche Intelligenz, ein spannendes und zugleich polarisierendes Thema», wie IHVO-Präsident Urs Nussbaum in seiner Begrüssungsrede sagte. «Manche Leute sprechen heute vom Niedergang der Menschheit. Aber, wenn angesichts dessen wenigstens die künstliche Intelligenz zunimmt, ist das doch auch schon was», fügte er mit einem Schmunzeln hinzu. Rund 200 KI-interessierte Gäste aus Wirtschaft und Politik, von der KMU-Unternehmerin über den Stadtpräsidenten bis hin zum Kantonsratspräsidenten, fanden sich am Donnerstagabend im Oltner Stadttheater ein.

Alle kamen sie, um der einstündigen Präsentation von Roger Basler de Roca zuzuhören. «Hype oder Renaissance: Was kann KI und was nicht?» so der Titel seines Vortrags. Die Antwort, die sich nach und nach herauskristallisierte: vieles – und doch nichts ohne den Menschen. In seiner äusserst kurzweiligen und mit vielen interaktiven Elementen gespickten Keynote zeigte Basler de Roca den Zuhörenden die Anwendungsmöglichkeiten und Funktionsweise von Chat-GPT und Co. auf.

 

KI wendet sich auf Schweizerdeutsch an Publikum

Für erstauntes Gelächter im Saal sorgte etwa eine Chat-GPT-Erweiterung, mit der er live eine Unterhaltung führte. Basler de Roca sagte der KI, sie solle dem Oltner Publikum erklären, das es keine Angst vor der Zukunft haben müsse. Wortreich, praktisch ohne Zeitverzögerung und in ganz passablem Schweizerdeutsch tat die weibliche Roboterstimme genau das. 

Ebenso eindrücklich das Beispiel «Notebook LM». Das KI-Tool kann nicht nur hunderte Seiten lange PDF-Dateien oder Youtube-Videos zusammenfassen. Es kann diese Zusammenfassung sogar in Form eines Podcasts wiedergeben. Nachdem der Referent ein Dokument über die Geschichte der Stadt Olten hochlud, diskutierten plötzlich ein älterer Herr und eine junge Dame darüber in einem Podcast – KI-generiert versteht sich. 

Je besser man wisse, wie künstliche Intelligenz funktioniere, desto weniger müsse man sich davor fürchten, so Roger Basler de Roca. «Heute nennen wir es noch KI, morgen ist es einfach noch Software. Warum? Weil sich unser Umgang damit ändern wird», so seine Prognose.


Eine aktuelle Übersicht finden Sie auch im beigefügten PDF-eBook: KI im Unternehmen 2025 - Neue Chancen und Herausforderungen 

 

Herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht und die tollen Fotos an Adrian Kamber und Bruno Kissling vom Oltner Tagblatt

https://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/olten/herbstanlass-heute-ist-es-ki-morgen-ist-es-einfach-software-was-oltner-unternehmen-von-der-kuenstlichen-intelligenz-lernen-koennen-ld.2695421 

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