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Beitritt zum Solothurner Komitee «NEIN zum Klima-Schuldenfonds»

2. Feb 2026
Autor: Daniel Probst, Direktor Solothurner Handelskammer

Das Solothurner Komitee «NEIN zum Klima-Schuldenfonds» hat seine Medienmitteilung zur eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März 2026 veröffentlicht. 
Das Komitee lehnt die Klimafonds-Initiative ab. Vorgesehen sind jährliche Einzahlungen des Bundes von 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in einen neuen Fonds, was heute rund 4 bis 8 Milliarden Franken entspricht. Diese Mittel sollen ausserhalb der Schuldenbremse gesprochen werden und wären unabhängig von der wirtschaftlichen Lage zu leisten.
Wir laden Sie ein, diese Haltung zu unterstützen und dem Solothurner Komitee «NEIN zum Klima-Schuldenfonds» beizutreten. Je breiter das Komitee abgestützt ist, desto stärker ist das Signal aus Wirtschaft und Gewerbe.
Der Beitritt ist unter folgendem Link möglich:

 

https://www.solothurner-komitee.ch/klimafonds-nein

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Daniel Probst
Direktor
Solothurner Handelskammer
Grabackerstrasse 6 | 4500 Solothurn
T +41 32 626 24 24 | M +41 79 645 61 01 | F +41 32 626 24 26
daniel.probst@sohk.ch | www.sohk.ch | www.praxis-akademie.ch


form3D: Ausbildungszentrum für additive Fertigung

22. Jan 2026
Autor: Monika Meier

In Bettlach entsteht mit form3D ein neues Ausbildungszentrum für additive Fertigung. Der Verein bietet praxisnahe Schulungen und Weiterbildungen im Metall- und Kunststoff‑3D‑Druck an – entwickelt für Unternehmen, Fachkräfte und Bildungsinstitutionen.
Dank der unmittelbaren Nähe zum nationalen Kompetenzzentrum Swiss m4m Center erhalten Kursteilnehmendewährend der Schulung direkte Einblicke in die industrielle Produktion additiver gefertigter Bauteile.
Wenn Sie sich für den Einsatz von 3D‑Druck in Ihrem Unternehmen interessieren oder Fachkräfte gezielt weiterbilden möchten, lohnt sich ein Blick auf das Angebot von form3D.

Wir laden Sie ein, dieses neue Angebot kennenzulernen und bei Interesse den direkten Austausch mit form3D zu suchen.

 

info@form-3D.ch | www.form-3D.ch | 032 645 00 24


Grenzen verschieben zwischen Gischt und Geschäft

10. Nov 2025
Autor: Foto und Text: Reto Spiegel

Ein mitreissender Blick über den Tellerrand des Alltags – und weit darüber hinaus: Der Industrie- und Handelsverein Region Olten lud zur traditionellen Herbstversammlung, und mit Oliver Heer berichtete einer der profiliertesten Schweizer Hochseeprofis aus erster Hand, wie man allein, nonstop und ohne externe Hilfe die Welt umsegelt – und warum Spitzenleistungen auf dem Ozean und im Unternehmertum mehr gemeinsam haben, als man denkt.

Schon in der Begrüssung spannte Urs Nussbaum den Bogen vom seinerzeitigen „Herminator“ der Skipisten zum Siegeszug von Alinghi und zur Faszination Hochsee: Entscheidungen unter Unsicherheit, kalkulierte Risiken, klare Strategien – und die Fähigkeit, aus widrigen Winden Vortrieb zu machen. „Es sind stets die Menschen, die etwas wagen, die scheinbar Unmögliches möglich machen“, so der Tenor des IHVO-Präsidenten – verbunden mit einem Dank an die Sponsoring-Partner des Abends: Sonderegger Reinigungen, CWA, Emmenegger Fides, Garage Härtsch, Baloise und Mosaik.

In seinem Vortrag nahm Heer das Publikum mit auf 99 Tage und rund 45’000 Kilometer Weltumsegelung: vom emotionalen Start in Les Sables-d’Olonne über Stürme mit bis zu 78 Knoten Wind und 10-Meter-Wellen, Motorenreparatur bei sieben Metern Seegang, die Passage von Point Nemo samt Eisberg-Begegnung bis zum erlösenden Runden von Kap Hoorn.

Oliver Heer, in Rapperswil aufgewachsen, ist heute Profisegler, Coach und Kampagnenleiter in Personalunion. In eindringlichen Bildern, Videos und präzisen Zahlen öffnete er den Blick in die Welt der IMOCA-Klasse – 20 Meter Carbon, 30 Meter Mast, bis zu 630 Quadratmeter Segelfläche, kein Bett, keine Dusche, kein Komfort. „Ich schlafe vier bis sechs Stunden pro Tag, nie länger als 40 Minuten am Stück. Der Autopilot steuert, ich entscheide – und ich repariere, was garantiert kaputtgeht“, sagte Heer.

Seine Vendée Globe 2024/25 fuhr er mit einem der ältesten Boote der Flotte – und schrieb doch Geschichte: 99 Tage nonstop, Platz 29 von 40 und als 99. und 1. deutschschweizer Finisher überhaupt seit Bestehen des härtesten Einhandrennens der Welt. „Bis heute waren über 5000 Menschen auf dem Everest und über 500 im All – aber nur gut 100 segelten allein, nonstop um die Welt“, ordnete Heer ein.

Packend schilderte er Schlüsselmomente: - Der „Radical Acceptance“-Moment vor Kapstadt: ein gefluteter Generator, Salzwasser im Motor, Starter defekt – und vier Stunden später schnurrt die Maschine wieder. „Erst wenn man die Lage radikal ehrlich akzeptiert, findet man die Energie für Lösungen.“ - Point Nemo, der einsamste Punkt des Planeten: Eismeldung, Alarm, ein 350 Meter langer Eisberg bei Schneefall und null Grad. „Angst ist kein Gegner, sondern ein Ressourcenzugang – sie schärft den Sinn fürs Richtige.“ - Kap Hoorn im Sturm: Böen bis 78 Knoten, Wellen bis 10,5 Meter. „Ein Meilenstein – mental ein Neubeginn nach Wochen im Südpolarmeer.“

Heer legte offen, was Spitzenleistung verlangt: Hard Skills von Wetteranalyse bis Bordelektronik – und vor allem mentale Stärke: Resilienz mit dem Bewusstsein für den gegenwärtigen Augenblick, Fokus auf das Richtige, Timing („Wichtige Arbeiten erledigt man, ehe sie dringend werden“) und die klare Differenzierung zwischen „allein“ und „einsam“ sein. Seine Toolbox entwickelte er mit Leadership-Coach Dr. Wolfgang Jenewein. „Unser Sport spielt zu einem grossen Teil zwischen den Ohren.“

Auch das Unternehmertum auf See blieb nicht unerwähnt: Etliche herausfordernde Qualifikations- und Selektionsprozesse für die Teilnahme, Budgetspannen von vier bis über dreissig Millionen für vier Jahre (4 Mio. CHF für seine Kampagne vs. 30+ Mio. bei Topteams), allfälliger Bootsbau nicht inkludiert – und die nüchterne Erkenntnis, dass Preisgelder alleine in diesem Sport keine Business-Case-Frage lösen. „Wir führen eine Kampagne wie eine Firma: mit Zielen, KPIs und Verantwortung für Team, Partner und Ergebnis.

Kleine Bemerkung an Rande: Die Gewinnung von Trinkwasser aus Meerwasser erfolgt auf fast allen Schiffen mittels eines Gerätes aus Schweizer Produktion.

Der Blick nach vorn ist klar: 2028 will Heer wieder an den Start – diesmal mit einem wettbewerbsfähigen Boot und dem Ziel, 20 Tage schneller zu sein. „Aufgeben ist nie eine Option – bis es die einzige ist.“ Die grösste Erleichterung nach 99 Tagen? „Die Verantwortung fürs Schiff abgeben zu können.“ Die grösste Lehre? Demut – und die Gewissheit, dass mit dem richtigen Mindset fast alles möglich ist.

„Solche Geschichten sind ein Lehrstück für Führung, Unternehmertum und Teamkultur“, betonte Lukas Probst, Organisator der Herbstversammlung seitens Industrie- und Handelsverein Region Olten zum Abschluss. „Wer Sturm, Schlafmangel und Unwägbarkeiten in Leistung verwandelt, zeigt: Exzellenz ist eine Haltung.“

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IHVO Business Lunch am 30. April 2025 bei der Schwob AG in Härkingen

6. Mai 2025
Autor: Reto Spiegel

IHVO Business Lunch am 30. April 2025 bei der Schwob AG in Härkingen

Gemäss Gepflogenheit gehört zum Business Lunch des IHVO eine Betriebsbesichtigung eines unserer Mitglieder. Dieses Jahr durfte Adrian Studer rund 20 Gäste in den Hallen der Schwob AG Wäscherei im Neubau am Pfannenstiel 8 in Härkingen willkommen heissen. Stephan Hirt und Claude Schärer, beide Mitglieder der Geschäftsleitung führten die Teilnehmenden mit Engagement und sprühender Leidenschaft in die Welt der Schwob AG und durch den laufenden Wäschereibetrieb.

Nach der Betriebsbesichtigung lud der IHVO zum Lunch ins Kreuz Kappel ein.

 

Wir danken den beiden Geschäftsleitern Stephan Hirt und Claude Schärer ganz herzlich für ihre eindrucksvolle Unternehmensvorstellung.

  

Die Geschichte von Schwob AG: Eine Reise durch die Schweizer Textilindustrie

Die Schwob AG hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich, die tief in der Schweizer Textiltradition verwurzelt ist. Angefangen hat alles vor 153 Jahren am Weisenhausplatz in Bern, wo das Unternehmen 1872 als kleines Tuch- und Textilunternehmen gegründet wurde. Die Aussteuer – eine traditionelle Schweizer Gepflogenheit – war lange Zeit ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Dabei handelt es sich um die Tradition, bei der monatlich für die Aussteuer, wie Tisch- und Bettwäsche, Geld auf die hohe Kante gelegt wurde, um diese dann bei der Hochzeit mitzubringen. Diese Tradition legte den Grundstein für die Textil-DNA des Unternehmens, das sich von der Produktion – wie z. Bsp. Bett- und Tischwäsche für die Hotellerie und Gastronomie – bis hin zu einer bedeutenden Rolle in der Schweizer Textilindustrie entwickelte.

Die Textilindustrie selbst ist die älteste Industrie der Schweiz und geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Interessanterweise hat sie auch die chemische und pharmazeutische Industrie in der Schweiz beeinflusst, da das Färben und Bleichen von Textilien die Entwicklung dieser Industrien vorantrieb. Die Schwob AG ist heute einer der letzten Textilhersteller in der Schweiz, der sich auf die Produktion von individuellen Textilien für die Hotellerie und Gastronomie spezialisiert hat. Mit einer eigenen Weberei in Burgdorf und einem umfassenden Sortiment, das auch den Wäschereibereich umfasst, hat sich die Schwob AG als einzigartiger Anbieter positioniert.

Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der Schwob AG ist das Full-Service-Modell „Mietwäsche Vollservice“. Mit über 700 Kunden, die praktisch täglich beliefert werden, bietet das Unternehmen einen massgeschneiderten Service, bei dem Textilien individuell für den Kunden in Vorleistung produziert und über einen 5-Jahres-Wäscheservice-Mietvertrag refinanziert werden. Dieses Geschäftsmodell war natürlich während der schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie eine Herausforderung, da die Hotelleriebranche und das Gastgewerbe stark betroffen waren.Seit dem Ende der Pandemie im 2022 boomt der Tourismus weltweit stark und im Speziellen in der Schweiz. Schwob kann Dank den grossen Vorteilen für die Kunden und den individuellen Dienstleistungen eine hohe Planungssicherheit und Kundenbindung gewährleisten.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Schwob AG war die Integration eben dieser Wäschereidienstleistungen, um dem Bedürfnis nach umfassenden Lösungen gerecht zu werden. Mit fünf eigenen Wäschereien in der Schweiz und einer Kapazität von rund 50Tonnen täglich, die aktuell stark weiter ausgebaut wird, spielt die Schwob AG eine integrale Rolle in der Hotellerie- und Gastronomiebranche. Eine davon ist die vom IHVO im hochmodernen Neubau am Pfannenstiel 8 in Härkingen besuchte. Die Logistik wird ebenfalls intern abgewickelt, was die Bedeutung der Schwob AG als vielseitiges Unternehmen unterstreicht. Deshalb ist die unmittelbare Nähe zum Autobahnkreuz A1 / A2 strategisch ideal.

Heute ist die Schwob AG stolz darauf, eine der modernsten Wäschereien in Europa zu betreiben und sich als Premiummarke in der Branche zu positionieren. Die Kombination aus hochwertiger Textilproduktion, innovativen Wäschereilösungen und effizienter Logistik hat es dem Unternehmen ermöglicht, sich auf dem Markt zu behaupten und die Qualität und Tradition der Schweizer Textilindustrie hochzuhalten. Die Geschichte der Schwob AG ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können, um in einer sich ständig wandelnden Welt erfolgreich zu sein.

 

Schwob AG Burgdorf: Facts & Figures

Tradition und Innovation seit 1872

Die Schwob AG mit Hauptsitz in Burgdorf ist eine traditionsreiche Schweizer Leinenweberei und Textilpflegespezialistin, die seit 1872 exklusive Textilien herstellt. Das Unternehmen ist Marktführer in der Schweiz für hochwertige Hotel-, Gastronomie- sowie Klinik- und Residenztextilien und beschäftigt rund 240 Mitarbeitende.

Kompetenz aus einer Hand

Ein Alleinstellungsmerkmal der Schwob AG ist die einzigartige Kombination aus Hightech-Weberei und eigenen Wäschereien. Damit bietet Schwob das gesamte textile Leistungsspektrum: von der Garnverarbeitung über die Produktion bis hin zur professionellen Textilpflege – alles „Made in Switzerland“ und aus einer Hand. Das Unternehmen betreibt fünf eigene Wäschereien in der Schweiz, wodurch es einen nahtlosen Mietwäsche-Vollservice für Geschäftskunden anbieten kann.

Produktportfolio und Innovationen

Schwob produziert hochwertige Tisch-, Bett- und Badtextilien, insbesondere für die Hotellerie, Gastronomie sowie das Gesundheitswesen. Die Produktion erfolgt in denkmalgeschützten Hallen in Burgdorf, wo moderne Jacquard-Webmaschinen für höchste Qualität sorgen. Pro Jahr werden bis zu 500.000 m² Gewebe hergestellt. Neben klassischen Textilien umfasst das Sortiment auch innovative Produkte wie flammhemmende, bei 95 °C waschbare Baumwollbettwäsche und komplette Bettsysteme mit waschbaren Matratzen.

Nachhaltigkeit und Standorttreue

Die Schwob AG bekennt sich bewusst zum Produktionsstandort Schweiz und setzt auf nachhaltige Unternehmensführung. Das Unternehmen exportiert seine Produkte weltweit, bleibt aber mit seiner Produktion und Pflege in der Schweiz, um höchste Qualität und schnelle Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Auszeichnungen und Marktstellung

Für ihr innovatives Gesamtkonzept und nachhaltiges Engagement wurde Schwob 2017 mit dem Branchenaward „Textilservice des Jahres“ ausgezeichnet. Die Verbindung von Tradition, Innovation und Serviceorientierung macht Schwob AG zu einem Vorzeigeunternehmen der Schweizer Textilindustrie. Zuletzt wurde die Schwob AG mit dem 3. Platz vom Prix SVC Espace Mittelland 2025 ausgezeichnet.

Fazit

Schwob AG steht für exklusive, nachhaltige und innovative Textillösungen aus Burgdorf – von der Weberei bis zur Wäscherei, alles aus einer Hand und mit Schweizer Qualitätsanspruch.

https://www.schwob.swiss

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HR-Netzwerk Olten - Jahresprogramm 2025

4. Apr 2025
Autor: Monika Meier und Miriam Ragaz

Das Jahresprogramm der HR-Konferenz Olten 2025 steht. Die detaillierten Einladungen werden rechtzeitig vor den Anlässen versendet.

 

Für folgenden Event jetzt anmelden!

Frühlingsanlass 2025
Aargauische Industrie- und Handelskammer
Datum: Mittwoch, 4.06.2025, 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Firma Senn AG, Oftringen
Thema: KI/Chatbot - Wie wird es heute im HR oder KMU angewendet?
Organisation durch unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Region Zofingen

Weitere Informationen und Anmeldung via diesen Link:

Netzwerkanlass: KI/Chatbot - Wie wird es heute im HR oder KMU angewendet? - AIHK

Wir freuen uns zusammen mit den Aarauger-Kollegen auf einen spannenden Anlass.

 

Bitte für folgende Events jetzt noch nicht anmelden!

 

Herbstanlass
Gemeinsam mit der HR-Konferenz Zofingen
Thema: Umgang mit Arbeitsunfähigkeiten
Datum: Dienstag, 09.09.2025, Firma Riggenbach, Olten
Organisation durch HR-Konferenz Olten

 

Austausch Lohnrunde
HR-Konferenz Olten
Datum: Montag, 17.11.2025, 16.15 Uhr, Firma Nussbaum, Olten
Im Anschluss gemeinsames Nachtessen
Organisation durch HR-Konferenz Olten

 

Bitte schon mal die Daten vormerken. Die Einladungen folgen.